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ATELIER
DJIGNABA liegt in Abéné, einem bezauberndem Fischerdorf
an der Atlantikküste, in der Casamance, dem grünem Süden
Senegals.
Die Casamance
Die Casamance erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses „Casamance“
und seiner Mündung in den Atlantischen Ozean.
Sie ist ein Flechtwerk aus etlichen von Mangrovenwäldern gesäumten
Flüssen, Bolongs und Marigots, unzähligen kleinen Inseln, tiefen
undurchdringlichen Wäldern und überall hübschen, kleinen
Dörfern, erdfarben mit großen schattenspendenden Mangobäumen,
verwitterten Zäunen aus roh gespaltenen Holz, stroh-, blätter-
und wellblech-gedeckten großen Familienhäusern.
Die Menschen der Casamance sind ausgesprochen freundlich, hilfsbereit
und offen.
Abéné
Nördlich der Flussmündung am Meer liegt Abéné,
eingebettet in einer natürlichen Buschlandschaft mit von Lianen umrankten
alten Baumriesen, durchzogen von friedlichen Palmenhainen, die in der
Regenzeit als Reisfelder dienen, sowie einem breiten Gürtel aus Obstgärten
um das Dorf herum.
"Loubato"
Den Mittelpunkt des Dorfes bildet der „Loubato“, der Dorfplatz.
Dort findet im Schatten eines großen Baumes, dem „Arbre de
Palabre“ täglich der Markt statt. Die Frauen tätigen hier
ihre Einkäufe und die Alten sitzen hier und tauschen Neuigkeiten
aus. Hier befinden sich auch die Moschee und der kleine Busbahnhof.
Außerdem hat Abéné eine Grundschule, einen Kindergarten,
eine kleine katholische Kirche, eine Krankenstation, etliche kleine Läden,
Restaurants und Campements. Kühe, Schafe, Ziegen, Hühner, Enten,
Hunde und Katzen die überall frei herumlaufen vervollständigen
die ländliche Idylle.
Vom Loubato aus führt die Dorfstraße direkt zum Meer, wo auch
der Fischerhafen liegt. 10-15 bunt bemalte Pirogen ziehen täglich
aufs Meer und kommen mit reicher Beute wieder. Hier herrschen ein buntes
Treiben und viel Aufregung. Die Frauen machen hier Trockenfisch.
Strand
Rechts und links vom Fischerhafen erstrecken sich kilometerlange natürliche
Sandstrände, die zum Baden, Sport, Spiel und natürlich auch
zum Entspannen einladen. Hier können Sie zu den Nachbardörfern
joggen, walken oder lange Strandspaziergänge machen. Eine Wohltat
für Körper, Geist und Seele!
Das Wasser ist das ganze Jahr über wohltemperiert, so dass sich ein
Badeurlaub immer anbietet.
Heilige Bäume
Beeindruckend ist eine Gruppe von sechs zusammengewachsenen riesigen uralten
Baobabs und Kapokbäumen in Abéné, die scheinbar Erde
und Himmel verbinden wollen. Mystische Bäume, wie man hier sagt.
Wahrlich ein gewaltiger Anblick.
Animistische Geisterwelt, Tradition, Islam, Katholizismus und westlicher
Modernismus gehen hier Hand in Hand, genau wie auch die verschiedenen
hier lebenden Ethnien und Kulturen friedlich zusammenleben.
Die Menschen
Die einheimische Bevölkerung setzt sich hauptsächlich
aus Malenke, Karoninke, Diola und einigen Fullafamilien zusammen. Daneben,
lassen sich immer mehr Europäer hier nieder. Eine eigene Gruppe stellen
die Künstler aus dem In- und Ausland dar, die in großer Zahl
in Abéné leben. So hat das Dorf sich zu einem künstlerischen
Zentrum der Region entwickelt. Diese Mischung gibt dem Leben im Dorf einen
ganz besonderen Charme.
Festival
Bekannt wurde ABENE durch sein „FESTIVALO“, das alljährlich
zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindende Festival der afrikanischen
Kultur, ein kultureller Höhepunkt, der viele Gäste aus dem In-
und Ausland anzieht. |
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